Einer der Goethe-Orte des Harzes.

Das Rathaus der freien Bergstadt Altenau von 1673

Die Anziehungskraft des Harzes zog seit jeher viele magisch an- Kaiser & Könige bauten Pfalzen und Burgen, Herzöge & Fürsten jagten in den Wäldern oder betrieben reichlich Bergbau. Forscher & Erfinder tüftelten und machten bahnbrechende Entdeckungen. Auch Künstler & Literaten fanden den Weg in den Harz. Einer der wohl bis heute größten war der Dichterfürst Johann Wolfgang von Goethe.
Bereits für das Jahr 1606 wird ein erstes Rathaus erwähnt. Der heutige Bau von 1673 – eines der größten historischen Gebäude des Oberharzes mit fünf Geschossen und mehr als 650m²- erfüllte von Anfang an die Mehrfachfunktion von Sitzungs- & Beratungsstätte, Gerichtsstube, Schankwirtschaft, Stätte für besondere Feiern und als Geschäft für Waren des täglichen Bedarfes. Im Jahre 1775 wurde der Bader Johann Georg Christoph Hören Ratskellerwirt. 1892 erfolgte nach einer langen Reihe von Pächtern der Verkauf des Hauses durch die Bergstadt Altenau an August Maeßer. Heutiger Eigentümer seit 2017 ist Achim C. Kapelle. Das historische und unter Denkmalschutz stehende Gebäude wird z.Zt. restauriert.

„Du stehst mit unerforschten Busen
Geheimnisvoll offenbar
Ueber der erstaunten Welt,
Und schaust aus den Wolken,
Auf Ihre Reiche und Herrlichkeit“
J.W.v.Goethe